Penpot: Die kostenlose Open-Source-Alternative zu Figma mit Self-Hosting
Penpot ist die einzige vollständig Open-Source-Alternative zu Figma und das einzige Design-Tool in dieser Liste, das kostenlos selbst gehostet werden kann. Für Teams, die keine US-Cloud-Abhängigkeit wollen, DSGVO-konforme Datenhaltung brauchen oder schlicht nicht für Figma bezahlen wollen, ist Penpot eine ernsthafte Option. Wir zeigen, was Penpot kann, wo es noch hinter Figma zurückliegt und für wen es die richtige Wahl ist.
Penpot auf einen Blick
| Kategorie | UI/UX-Design, Prototyping, Open Source Design Tool, Self-Hosted |
| Kosten | Kostenlos (Cloud) / Kostenlos (Self-Hosted) / Starter ab 7 Dollar/Monat für Teams |
| Kostenlose Version | ✅ Vollständig kostenlos, unbegrenzte Projekte und Dateien |
| App-Kompatibilität | Web Browser, Self-Hosted (Docker) |
| Open Source | ✅ Vollständig Open Source, Code auf GitHub |
| DSGVO | ✅ Self-Hosted: vollständige Datenkontrolle, keine US-Cloud-Abhängigkeit |
| Stärkste Konkurrenz | Figma, Sketch, Adobe XD (eingestellt) |
Was kann Penpot?
Penpot bietet die Kernfunktionen für UI/UX-Design: Vektorgrafiken, Frames, Komponenten, Prototyping mit Übergängen, Echtzeit-Kollaboration und einen Inspect-Modus für Entwickler-Handoff mit CSS-Werten. Die Benutzeroberfläche ist Figma sehr ähnlich, was den Wechsel für Figma-erfahrene Designer erleichtert. Penpot ist die einzige ernstzunehmende Open-Source-Alternative und die einzige Option, bei der Teams die Plattform vollständig auf eigenen Servern betreiben können.
Penpot Self-Hosting und DSGVO
Das Self-Hosting von Penpot über Docker ermöglicht die vollständige Kontrolle über alle Design-Daten. Für Agenturen und Unternehmen, die aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Design-Daten in US-Cloud-Infrastrukturen speichern wollen, ist das ein entscheidender Vorteil. Die Einrichtung erfordert technisches Wissen im Bereich Server-Administration, ist aber gut dokumentiert.
Für wen lohnt sich Penpot?
Penpot lohnt sich für Teams, die Figma-ähnliche UI/UX-Funktionen ohne Abo-Kosten und ohne US-Cloud-Abhängigkeit wollen. Für Open-Source-affine Entwicklungsteams, die Design und Code in einer selbst kontrollierten Infrastruktur verwalten wollen. Und für Einzelpersonen, die Figma zu teuer ist. Wer die volle Figma-Funktionstiefe, die riesige Community und alle Integrationen braucht, bleibt bei Figma.
Erfahrungen und Bewertungen
Penpot hat sich seit dem Launch 2021 als ernstzunehmende Open-Source-Alternative etabliert. In der Open-Source- und Entwickler-Community wird es als wichtiges Projekt gelobt, das die Abhängigkeit von proprietären Design-Tools reduziert. t3n hebt Penpot in einem Vergleich der besten Figma-Alternativen als die einzige vollständig Open-Source-Option hervor und empfiehlt es besonders für datenschutzbewusste europäische Teams.
✅ Stärken
- Vollständig kostenlos, unbegrenzte Projekte und Dateien ohne Einschränkungen
- Open Source: vollständige Transparenz, kein Vendor Lock-in
- Self-Hosting möglich: vollständige Datenkontrolle, DSGVO-konform
- Figma-ähnliche Oberfläche: niedriger Umstiegsaufwand für Figma-Nutzer
- Echtzeit-Kollaboration auch in der kostenlosen Version
⚠️ Schwächen
- Deutlich kleinere Community als Figma: weniger Templates und Plugins
- Funktionsumfang noch nicht auf Figma-Niveau: weniger Komponenten-Varianten, kein Dev Mode
- Self-Hosting erfordert Server-Kenntnisse
- Langsamere Feature-Entwicklung als Figma
Fazit: Penpot als stärkste kostenlose Figma-Alternative im Vergleich
Penpot ist die beste Wahl für datenschutzbewusste Teams und alle, die keine Abo-Kosten für ein Design-Tool tragen wollen. Für volle Figma-Funktionalität und die größte Community bleibt Figma die stärkere Option.
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