ConvertKit: Das Newsletter-Tool für Blogger, Podcaster und Creator
ConvertKit ist speziell für Creator, Blogger und Podcaster gebaut und verfolgt dabei eine andere Philosophie als alle anderen Tools in dieser Liste. Ist es wirklich besser als MailerLite und Brevo für Creator-Projekte, und lohnt sich der höhere Preis? Wir haben echte Erfahrungen gesammelt und Bewertungen aus der Creator-Community analysiert.
ConvertKit auf einen Blick
| Kategorie | Newsletter, E-Mail-Marketing für Creator, Blogger und Podcaster |
| Kosten | Kostenlos (bis 10.000 Abonnenten, eingeschränkt) / Creator ab 25 Dollar/Monat |
| Kostenlose Version | ✅ Dauerhaft bis 10.000 Abonnenten, Automatisierung eingeschränkt |
| App-Kompatibilität | Web Browser, iOS, Android |
| DSGVO | ✅ Konform, DPA verfügbar, Server in USA mit SCCs |
| Automatisierung | ✅ Visueller Automation Builder, ab Creator-Plan vollständig |
| WordPress-Integration | ✅ Offizielles Plugin, tiefe WordPress-Integration |
| Stärkste Konkurrenz | MailerLite, Brevo, Mailchimp, Beehiiv |
Was kann ConvertKit?
ConvertKit setzt auf ein einfaches, auf Textmails ausgerichtetes Design. Statt aufwendiger HTML-Templates gibt es saubere, lesefreundliche E-Mails, die eher wie persönliche Nachrichten wirken als wie klassische Newsletter. Das ist Absicht: Die Zustellrate ist dadurch besonders hoch, weil E-Mail-Provider diese Mails weniger als Marketing-E-Mails einordnen. Das Tag-basierte Segmentierungssystem erlaubt es, Abonnenten flexibel zu kategorisieren, ohne komplexe Listen-Strukturen aufzubauen. Der visuelle Automation Builder ist intuitiv und für Blogger, Kursanbieter und Podcaster, die mehrstufige Onboarding-Sequenzen aufbauen wollen, gut geeignet. Digitale Produkte wie E-Books und Kurse können direkt über ConvertKit Commerce verkauft werden.
ConvertKit Commerce: Digitale Produkte verkaufen
ConvertKit erlaubt es, digitale Produkte direkt über die Plattform zu verkaufen, ohne externes Tool. E-Books, Vorlagen, Kurse und Coaching-Pakete lassen sich mit wenigen Klicks als Produkte anlegen und über Landing Pages oder direkte Links verkaufen. Zahlungen laufen über Stripe. Für Blogger und Creator, die ihr erstes digitales Produkt verkaufen wollen, ist das eine sehr niedrigschwellige Option.
Kosten und Preispläne
| Plan | Kosten (1.000 Abonnenten) | Besonderheit |
|---|---|---|
| Free | Kostenlos | bis 10.000 Abonnenten, kein Automation Builder |
| Creator | 25 Dollar/Monat | Vollständiger Automation Builder, A/B-Tests |
| Creator Pro | 50 Dollar/Monat | Newsletter-Empfehlungen, Facebook Custom Audiences |
Für wen lohnt sich ConvertKit?
ConvertKit lohnt sich für Blogger, Podcaster, YouTuber und Creator, die eine Community aufbauen, Automatisierungen einrichten und eventuell digitale Produkte verkaufen wollen. Das textbasierte E-Mail-Design und das Tag-System sind für diesen Anwendungsfall hervorragend geeignet. Wer aufwendige HTML-Newsletter mit vielen Bildern gestalten will, ist bei Mailchimp oder Brevo besser aufgehoben. Wer primär auf DSGVO-Konformität mit EU-Server angewiesen ist, nimmt Brevo oder CleverReach.
Erfahrungen und Bewertungen
Die ConvertKit Bewertungen auf G2 ergeben aus über 180 Erfahrungsberichten einen Schnitt von 4,4 von 5 Sternen. In den Bewertungen wird besonders die Zustellrate, das Tag-System und die Creator-fokussierte Ausrichtung gelobt. Auf Capterra bestätigen über 200 Erfahrungsberichte mit 4,7 Sternen dieses Bild. In der internationalen Blogger- und Creator-Community gilt ConvertKit als das Referenztool für Newsletter-Marketing, besonders unter englischsprachigen Creators mit großen Listen. t3n empfiehlt ConvertKit in einem Vergleich der besten Newsletter-Tools für Creator als stärkste Lösung für alle, die neben dem Newsletter auch digitale Produkte verkaufen wollen.
✅ Stärken
- Textbasierte E-Mails mit hervorragender Zustellrate, werden seltener als Spam eingestuft
- Tag-basiertes Segmentierungssystem: flexibler und einfacher als Listen-Strukturen
- ConvertKit Commerce: digitale Produkte direkt verkaufen ohne externes Tool
- Kostenlose Version bis 10.000 Abonnenten, großzügigste Grenze in dieser Kategorie
- Intuitiver Automation Builder, speziell für Creator-Workflows optimiert
⚠️ Schwächen
- Kein EU-Server als Standard: für strenge DSGVO-Anforderungen Brevo oder CleverReach bevorzugen
- Textbasiertes Design: für Marken die aufwendige HTML-Newsletter brauchen, nicht geeignet
- Teurer als MailerLite bei vergleichbarem Funktionsumfang für einfache Anwendungsfälle
- Community und Tutorials primär auf Englisch, kaum deutschsprachige Ressourcen
Fazit: ConvertKit als stärkste Wahl für Blogger und Creator im Vergleich
ConvertKit ist die erste Wahl für Creator, Blogger und Podcaster, die eine Community aufbauen, Automatisierungen nutzen und digitale Produkte verkaufen wollen. Für DSGVO-kritische Umgebungen oder aufwendige HTML-Newsletter gibt es bessere Alternativen.
Ähnliche Tools und Alternativen: MailerLite | Brevo | Mailchimp | Die besten E-Mail-Marketing-Tools